Life-Jugendhilfe GmbH

Konzeption

LIFE Jugendhilfe GmbH

Geschäftsführer: Gerd Lichtenberger
Jennifer Krautscheid
Tel.: 02 34 / 4 77 74

Pädagogische Leitung Tel.: 02 34 / 32 44 70 11

Verwaltung Kemnader Straße 110
44797 Bochum
Tel.: 02 34 / 9 47 04 68
Fax: 02 34 / 9 47 04 67

Programm

Bedarfsermittlung und Motivationsphase.

Charakteristisch für individualpädagogische Hilfeformen ist, für jeden eine individuelle, möglichst chancenreiche pädagogische Ausgangslage zu entwickeln. Der Aufnahme eines jungen Menschen in ein Projekt der LIFE Jugendhilfe geht eine aufwändige Recherche und Bedarfsermittlung voraus. Es handelt sich dabei um ein ergebnisoffenes Verfahren.

Die Anbahnung eines auf den einzelnen Jugendlichen abgestimmten Hilfeangebotes erfolgt in der Regel nach folgendem Verfahrensmuster:

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  • Telefonische oder schriftliche Anfrage des fallführenden Jugendamtes.
  • Auswertung der zugesandten Berichte, Stellungnahmen und Gutachten.
  • Fachgespräche mit der fallführenden Stelle.
  • Kontaktaufnahme zu allen für das Kind oder den Jugendlichen relevanten Personen und Einrichtungen.
  • Kennen lernen des Kindes oder des Jugendlichen durch einen Mitarbeiter von LIFE.
  • Beginn einer Motivationsphase, die Besuchskontakte des Jugendlichen durch Mitarbeiter von LIFE mit dem Ziel beinhaltet, die vorhandenen Ressourcen und Entwicklungspotentiale zu ermitteln.
  • Gespräch mit den Eltern, sofern diese nicht das Sorgerecht besitzen, mit den Sorgeberechtigten bzw. dem Vormund
  • Vorstellung des Jugendhilfefalles im Rahmen der wöchentlichen Fallsupervision mit dem Therapeutenteam der Kinder- und Jugenpsychiatrie in Datteln unter Leitung des Chefarztes.
  • Bei Bedarf diagnostische/medizinische Abklärung im Rahmen einer ambulanten oder stationären Aufnahme des Jugendlichen in der KJP Datteln.
  • Auswahl eines geeigneten pädagogischen Settings und des Betreuers durch das Koordinatorenteam der LIFE Jugendhilfe.
  • Kontaktaufnahme des potentiellen Betreuers mit dem Jugendlichen und den Sorgeberechtigten.
  • Entscheidung aller Beteiligten (Jugendlicher, Sorgeberechtigte, Jugendamt, Betreuer) über eine Zusammenarbeit.
  • Hilfeplangespräch unter Zuhilfenahme unserer Arbeitshilfe für die Durchführung einer Inlands- oder Auslandsmaßnahme.

Transfer in den Alltag

Der Erfolg unserer pädagogischen Arbeit macht sich für uns weniger an dem Verlauf einer Maßnahme fest, sondern bemisst sich in erster Linie daran, ob es uns gelingt, dass unsere Jugendlichen im Anschluss an das Projekt eine positive Lebensplanung für sich entwickeln und realisieren können.

Positive Lebensplanung
Durchführung

Die pädagogische Arbeit des Mitarbeiters basiert auf einem klar strukturierten, alltagspraktisch orientierten Tagesablauf. Die an den Jugendlichen gestellten Aufgaben haben einen hohen Aufforderungs- und Anforderungscharakter, ohne den Jugendlichen zu überfordern. Diese Mitarbeit lässt den Jugendlichen sich selbst neu erleben, nämlich gebraucht zu werden und somit wichtig für Andere zu sein. Orientiert an den Zielen des Hilfeplanes werden die Entwicklung und die Anforderungen durch regelmäßige Projektbesuche des 
Koordinators und Therapeuten überprüft und fortgeschreiben. Im Anschluss daran findet ein Austausch mit dem zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes statt.