Life-Jugendhilfe GmbH

LIFE-Jugendhilfe entlastet – Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

Die vom Bochumer CDU-Vorsitzenden Christian Haardt für seine Ratsfraktion gegen das Bochumer Jugendhilfe-Unternehmen und seinen Geschäftsführer Gerd Lichtenberger erhobenen Vorwürfe wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten bei der Ausübung seiner unternehmerischen Tätigkeiten hat die zuständige Bochumer Staatsanwaltschaft nicht überzeugt:
Sie hat das Ermittlungsverfahren wegen fehlenden Tatverdachts mit sofortiger Wirkung gemäß §170 Abs.2 der Strafprozessordnung eingestellt.

„Ich habe nichts anderes erwartet“, zeigte sich Gerd Lichtenberger erleichtert, der für die SPD im Bochumer Rat sitzt und Stadtbezirksvorsitzender seiner Partei im Bochumer Süden ist, „zumal das Vorgehen der CDU von Anfang hauptsächlich dazu diente, mir und meiner Partei im OB-Wahlkampf 2015 zu schaden“.

Dass sich die Bochumer CDU und deren Vorsitzender jetzt für ihre nachweislich falschen Verdächtigungen gegen ihn und sein Unternehmen entschuldigt, erwartet der Geschäftsführer der LIFE Jugendhilfe GmbH nicht, obwohl es angesichts der hierdurch für seine Familie und Mitarbeiter entstandenen Belastungen während der letzten beiden Jahre sicher angebracht wäre.
Ihn würde schon zufriedenstellen, wenn der politische Gegner zukünftig darauf verzichten würde, in der politischen Auseinandersetzung vor Ort staatliche Ermittlungsbehörden zu instrumentalisieren, um anderen zu schaden.

Anders verhält es sich bezüglich der Bochumer Sozial- und Jugenddezernentin Britta Anger. Sie hatte einseitig und ohne die zuvor eigentlich notwendige Einschaltung des zuständigen Jugendhilfeausschusses entschieden, die Geschäftsbeziehungen mit LIFE aufgrund der gegen das Jugendhilfe-Unternehmen erhobenen Vorwürfe einseitig abzubrechen – eine Maßnahme, die nach der deutlichen Entscheidung der Bochumer Staatsanwaltschaft endgültig fragwürdig geworden ist.